Angekommen
Am Montag, 23. Jul 2012
Soooo, da sind wir wieder :-)

Wir sind jetzt seit fast 2 Wochen hier und haben heute die erstmals die Gelegenheit, hier zu bloggen. Wahrscheinlich wird sich der 2-Wochenrythmus auch fortsetzen..
(so "dunkel" wird es nachts von 2 bis 4)
Zu unserer Reise:
Wozu hatte ich mir nochmal eine Kopflampe gekauft? Ach genau, damit ich nachts, wenn es dunkel wird, noch etwas sehe. Nur ist das hier so eine Sache, mit dem Dunkelwerden.. Wir sind in Deutschland abends um zehn im Dunkeln losgeflogen und nachts um 2 (null uhr ortszeit) ziemlich irritiert bei strahlend blauem Himmel im Hellen angekommen. O.o

(Thorsmörk liegt etwa in der Mitte dieses Fotos)
Am Campingplatz in Reykjavik angekommen, bemerkten wir einen irgendwie komischen Geruch in der Küche, konnten aber nicht feststellen, wo er herkam. Beim Duschen wurde es dann klar: Das warme Wasser riecht nach faulen Eiern. Lecker, aber zum Glück nur Gewöhnungssache :P

(Diese dreiste Lachmöwe leistete uns beim Mittagessen in Sellfoss Gesellschaft)

(Die Bekanntschaft mit Islandpferden durfte auf unserer Reise natürlich nicht fehlen)

(Auch die kuschlig-warmen Islandpullis natürlich nicht!)

(So hatten wir uns das raue islaendische Klima eigentlich nicht vorgestellt.)

Bis vor 3 oder 4 Tagen hatten wir mit dem Wetter unglaubliches Glück. Sonnenschein und wenig Wind bescherten uns viele sehr warme Tage. Jetzt zieht gerade der angeblich größte Sturm seit 19O1 über uns her. Er erweist sich bisher nur als ab und zu mal ein Schauer und ein bisschen Wind. Wir haben aber gehört, dass in der Nahe (finde auf dieser Tastatur kein A mit 2 Punkten drauf) ein Mann weggeflogen ist. Sie haben ihn aber wohl wiedergefunden. :)

(Am gigantischen Urridafoss verbringen wir 2 Tage)

(Skogarfoss...)

(...und die unzaehligen Nebenfaelle)

Unser bisheriger Lieblingsplatz ist der Seljalandsfoss, bei dem wir schon einige Tage verbracht haben.




(Und dann geht um halb 1 die Sonne unter...)





Die Leute dort am Campingplatz haben uns, nachdem wir sie nach einem Job gefragt haben, ohne weitere Erklarung in einen Bus nach Thorsmörk gesetzt und auf unsere Nachfragen nur mit "No Stress" geantwortet. Nachdem der Bus durch viele kleine und am Schluss durch einen ca. 2 Meter tiefen Fluss gefahren ist, landeten wir kurz darauf bei einem Campingplatz im Nirgendwo, ABER in Sichtweite des Eyafjallajökull (ja, wir können das nicht nur schreiben, sondern auch aussprechen) der 2O1O ausgebrochen ist. Dort wurden wir erstmal zum Essen eingeladen und in einer Hütte untergebracht. Jetzt arbeiten wir hier den halben Tag für Kost und Logis und schonen so unseren Reisegeldbeutel, der schon nach einigen Tagen in Island einige Löcher aufweist ;-)
Wir gewöhnen uns langsam an diese ulkige Sprache und lernen hier viele nette Leute kennen. Wir arbeiten zusammen mit einem Ungarn und einer Spanierin und ansonsten vielen Islandern und einem Hund namens Gismo, der ungefahr so aussieht, wie sich sein Name anhört. Klein, grimmig aber doch irgendwie nett :)

Unser erster Arbeitsaufrag am ersten Morgen lautete: hier ist eure Karte, lauft auf den Hausberg Valahnukur und schaut euch an, wo ihr hier überhaupt seid.
Bisher haben wir auf unseren 5 Wanderungen auf den Valanhnukur jedes mal eine Ptarmigan (Alpenschneehuhn) Familie gesehen.

Ganz liebe Grüße an alle, die sich die Mühe gemacht haben, das alles zu lesen ;-)

Malte und Mira

Wir sind jetzt seit fast 2 Wochen hier und haben heute die erstmals die Gelegenheit, hier zu bloggen. Wahrscheinlich wird sich der 2-Wochenrythmus auch fortsetzen..
(so "dunkel" wird es nachts von 2 bis 4)
Zu unserer Reise:
Wozu hatte ich mir nochmal eine Kopflampe gekauft? Ach genau, damit ich nachts, wenn es dunkel wird, noch etwas sehe. Nur ist das hier so eine Sache, mit dem Dunkelwerden.. Wir sind in Deutschland abends um zehn im Dunkeln losgeflogen und nachts um 2 (null uhr ortszeit) ziemlich irritiert bei strahlend blauem Himmel im Hellen angekommen. O.o

(Thorsmörk liegt etwa in der Mitte dieses Fotos)
Am Campingplatz in Reykjavik angekommen, bemerkten wir einen irgendwie komischen Geruch in der Küche, konnten aber nicht feststellen, wo er herkam. Beim Duschen wurde es dann klar: Das warme Wasser riecht nach faulen Eiern. Lecker, aber zum Glück nur Gewöhnungssache :P

(Diese dreiste Lachmöwe leistete uns beim Mittagessen in Sellfoss Gesellschaft)

(Die Bekanntschaft mit Islandpferden durfte auf unserer Reise natürlich nicht fehlen)

(Auch die kuschlig-warmen Islandpullis natürlich nicht!)

(So hatten wir uns das raue islaendische Klima eigentlich nicht vorgestellt.)

Bis vor 3 oder 4 Tagen hatten wir mit dem Wetter unglaubliches Glück. Sonnenschein und wenig Wind bescherten uns viele sehr warme Tage. Jetzt zieht gerade der angeblich größte Sturm seit 19O1 über uns her. Er erweist sich bisher nur als ab und zu mal ein Schauer und ein bisschen Wind. Wir haben aber gehört, dass in der Nahe (finde auf dieser Tastatur kein A mit 2 Punkten drauf) ein Mann weggeflogen ist. Sie haben ihn aber wohl wiedergefunden. :)

(Am gigantischen Urridafoss verbringen wir 2 Tage)

(Skogarfoss...)

(...und die unzaehligen Nebenfaelle)

Unser bisheriger Lieblingsplatz ist der Seljalandsfoss, bei dem wir schon einige Tage verbracht haben.




(Und dann geht um halb 1 die Sonne unter...)





Die Leute dort am Campingplatz haben uns, nachdem wir sie nach einem Job gefragt haben, ohne weitere Erklarung in einen Bus nach Thorsmörk gesetzt und auf unsere Nachfragen nur mit "No Stress" geantwortet. Nachdem der Bus durch viele kleine und am Schluss durch einen ca. 2 Meter tiefen Fluss gefahren ist, landeten wir kurz darauf bei einem Campingplatz im Nirgendwo, ABER in Sichtweite des Eyafjallajökull (ja, wir können das nicht nur schreiben, sondern auch aussprechen) der 2O1O ausgebrochen ist. Dort wurden wir erstmal zum Essen eingeladen und in einer Hütte untergebracht. Jetzt arbeiten wir hier den halben Tag für Kost und Logis und schonen so unseren Reisegeldbeutel, der schon nach einigen Tagen in Island einige Löcher aufweist ;-)
Wir gewöhnen uns langsam an diese ulkige Sprache und lernen hier viele nette Leute kennen. Wir arbeiten zusammen mit einem Ungarn und einer Spanierin und ansonsten vielen Islandern und einem Hund namens Gismo, der ungefahr so aussieht, wie sich sein Name anhört. Klein, grimmig aber doch irgendwie nett :)

Unser erster Arbeitsaufrag am ersten Morgen lautete: hier ist eure Karte, lauft auf den Hausberg Valahnukur und schaut euch an, wo ihr hier überhaupt seid.
Bisher haben wir auf unseren 5 Wanderungen auf den Valanhnukur jedes mal eine Ptarmigan (Alpenschneehuhn) Familie gesehen.

Ganz liebe Grüße an alle, die sich die Mühe gemacht haben, das alles zu lesen ;-)

Malte und Mira
asile bender,
Donnerstag, 26. Juli 2012, 8:39 PM
Schön von euch zu hören!!
Das hört sich doch alles sehr spannend an!!Hoffentlich wird bleibt der Sturm so harmlos wie bis jetzt!
Habt ihr Su&Robby noch getroffen?Und was arbeitet ihr jetzt,nachdem ihr den Berg erklommen habt?
Ich wünsch euch weiterhin ganz viele schöne und spannende Erlebnisse!!
Liebe Grüße von uns allen!
Fio
PS:Wenn es kein "Ä" gibt,versuchts doch mal mit "AE"! ;)
Das hört sich doch alles sehr spannend an!!Hoffentlich wird bleibt der Sturm so harmlos wie bis jetzt!
Habt ihr Su&Robby noch getroffen?Und was arbeitet ihr jetzt,nachdem ihr den Berg erklommen habt?
Ich wünsch euch weiterhin ganz viele schöne und spannende Erlebnisse!!
Liebe Grüße von uns allen!
Fio
PS:Wenn es kein "Ä" gibt,versuchts doch mal mit "AE"! ;)
mira und malte,
Montag, 30. Juli 2012, 4:32 PM
Liebe Fio,
Der Sturm ist vorbei und wir geniessen seit einigen Tagen wirklich schoenes Wetter und gestern sogar ueber 20 Grad. Su und Robby haben wir getroffen und wir haben einige schoene Tage zusammen verbringen koennen. Jetzt arbeiten wir sozusagen hier im Restaurant mit. Das heisst Fegen, Essen zubereiten, Abwaschen, alles sauber halten, kassieren (horrende Preise, wie zum Beispiel 6.50 Euro fuer eine Dose Bier), ein paar Brocken Islaendisch lernen und mit netten Leuten zusammen sein.
Ganz liebe Gruesse an alle!!!
Mira
Der Sturm ist vorbei und wir geniessen seit einigen Tagen wirklich schoenes Wetter und gestern sogar ueber 20 Grad. Su und Robby haben wir getroffen und wir haben einige schoene Tage zusammen verbringen koennen. Jetzt arbeiten wir sozusagen hier im Restaurant mit. Das heisst Fegen, Essen zubereiten, Abwaschen, alles sauber halten, kassieren (horrende Preise, wie zum Beispiel 6.50 Euro fuer eine Dose Bier), ein paar Brocken Islaendisch lernen und mit netten Leuten zusammen sein.
Ganz liebe Gruesse an alle!!!
Mira
